Playmobil-Ausstellung

Hier bei uns in der Nähe gibt es aktuell in einem Museum aktuell eine große Playmobil-Ausstellung Wir haben sie am Sonnabend mit den Kindern besucht. Da ich früher selbst großer PM-Fan war, hatte ich natürlich hohe Erwartungen. Es gab wirklich sehr viel PM. Es waren mehrere Szenerien zu verschiedenen Themenbereichen aufgebaut. Anfassen war natürlich tabu, wobei manche Szenen extra durch Glas geschützt waren.

Es gab dann aber auch noch eine Spielecke, wo ein paar Tische aufgebaut, an denen man mit PM spielen konnte. Dort und am Eingang gab es auch Kataloge. 90% aller Ausstellungsstücke schienen aus dem aktuellen Programm zu sein, so daß es eher wie eine Vorstellung des aktuellen Sortiments, als eine Ausstellung über die Geschichte Playmobils wirkte. Ich hatte früher wirklich viel Playmo, aber von „meinen“ Sachen habe ich fast nichts gesehen. Dafür gab es allerdings Stücke aus den Reihen, bei denen ich denke „muß das sein?“. Das skurrilste waren da die Steampunk-Piratenschiff-Raumschiffe.

Natürlich hatten die Kinder nach dem Besuch viele Wünsche und wollten gleich ihren Weihnachtswunschzettel fertig machen. Ich war von der Ausstellung enttäuscht, für mich war das eine reine Werbeveranstaltung mit Produktschau,

Dyn-DNS mit eigener Domain – Teil 2

Im einem vorherigen Beitrag schrieb ich ja bereits, wie ich mit einer eigenen Domain DynDNS nutzen kann, ohne NoIP oder andere Dienste nutzen zu müssen. Ich realisierte das Ganze über Strato. Im Zuge der Übernahme von Strato durch United Internet habe ich aber alle 1&1- und auch Strato-Verträge gekündigt.

Meine Domains halte ich jetzt bei Core-Networks. Dort habe ich nur die Domains liegen und nutze den DNS-Server. Die DNS-Einstellungen sind bei Core-Networks viel weitreichender als etwa bei Strato und 1&1; allerdings braucht man auch etwas mehr technisches Hintergrundwissen. Außerdem bietet Core-Networks auch die Möglichkeit DynDNS zu zu nutzen. Ich habe das eingerichtet und es funktioniert einwandfrei.

P.S. Dieser Blog ist bewußt werbefrei. Dieser Artikel ist keine Werbung oder eine Empfehlung für oder gegen irgendwelche Anbieter oder Produkte.

Messenger – Teil 3 (Die Lösung?)

In meiner kleinen Reihe über Messenger schrieb ich im ersten Teil warum ich WhatsApp nicht nutzte und im zweiten, was gegen Alternativen spricht. Hier möchte ich über (m)eine Lösung schreiben.

In der Radio-Tux-Sendung vom August 2016 wurde ich auf die App Conversations aufmerksam. Das ist eine Messenger-App, die das XMPP-Netzwerk nutzt. XMPP, oder früher „Jabber“, ist ein relativ altes Protokoll für Messenger. Es wird eine dezentrale Struktur, mit mehreren Servern benutzt. Die Vielseitigkeit von XMPP ist aber auch schon wieder das größte Manko. Es gibt nicht DEN EINEN XMPP-Client und nicht DEN EINEN XMPP-Server. Man muß sich also für einen Client und einen Server entscheiden. Das ist für die meisten Menschen schon zu viel. Bei den Clients hat sich Conversations hervor getan, da dieser recht modern ist und die neue Verschlüsselungsmethode OMEMO unterstützt. Das Design und die Funktionalitäten lehnen sich an anderen Messegern an. Conversations ist zwar OpenSource, wird allerdings im Google Play Store für drei Euro angeboten. Wer den FDroid-App-Store nutzt, kann Conversations kostenlos herunterladen. Natürlich freuen sich die Entwickler über eine kleine Spende.

Conversations löst auch gleich ein weiteres Problem, nämlich die Erstellung eines Accounts auf einem XMPP-Server. Die Entwickler bieten nämlich auch gleich einen Server an. Man kann den Account sechs Monate lang kostenlos nutzen, danach muß man acht Euro pro Jahr für den Zugang zahlen. Ich finde das fair, ist aber ebenso wie der Preis der App für viele ein Hindernis.

Man kann aber auch andere Server nutzen. Man kann das Ganze mit E-Mail vergleichen. Auch dort muß man sich irgendwo bei einem Dienstleister (Posteo, GMX, Google, etc.) anmelden und kann dieses Konto mit verschiedenen Programmen nutzen. Verwirrend mag vielleicht auch sein, daß eine XMPP-Adresse genau wie eine E-Mail-Adresse aussieht, also etwa christian@example.com. Es gibt viele freie XMPP-Server. Im Internet finden sich viele Listen, in denen diese freien Server geführt werden. Unklar ist oft, wer sich hinter dem Angebot versteckt; ob das seriöse Anbieter sind, oder jemand nur als Hobby einen Server betreibt und den öffentlich zur Verfügung stellt und wie zuverlässig der Server ist. Nutzer des einen Servers können übrigens mit Nutzern auf einem anderen Server kommunizieren. Auch hier gilt wieder die Analogie zum E-Mail-Service. Die einzelnen Server leiten die Daten an den richtigen Server weiter.

Wer sich allerdings ein wenig mit Linux auskennt und irgendwo im Internet einen kleinen Server laufen hat, kann sich recht einfach einen eigenen XMPP-Server aufsetzen. Thomas Leister hat dazu eine schöne Anleitung veröffentlicht. Natürlich erfordert so ein Server einen gewissen Wartungsaufwand (Updates, Backups, etc.). Aber wer bereits einen eigenen Server betreibt, sollte das ohnehin wissen.

Ich fahre mit der Lösung sehr gut. Das einzige Problem ist nur, daß ich bisher wenige Leute dazu bringen konnte, ebenfalls XMPP zu nutzen. Ich hoffe das wird sich ändern.

Dyn-DNS mit eigener Domain

Ich habe zu Hause einen normalen DSL-Anschluß. Täglich wird diesem eine neue IP-Adresse zugewiesen. Damit ich (und andere) aber aus der Ferne auf Dienste auf meinem Heimserver zugreifen oder ich mich per VPN ins Heimnetz einwählen kann, brauche ich einen Dienst, der die dynamische IP-Adresse mit einem festen Hostnamen verknüpft. Mit diesem Hostnamen kann ich dann meinen Server ansprechen.

Diese Verknüpfung übernehmen sogenannte Dyn-DNS-Dienste. Im Basispaket sind die oft kostenfrei. Man hat die Auswahl aus mehren Domains, zu denen man sich eine eigene Subdomain aussuchen kann. Der größte Anbieter dyndns.org hat aber vor einiger Zeit den kostenlosen Dienst eingestellt. Andere Anbieter wie no-ip.org nerven den Nutzer mit Mails zur weiteren Aktivierung des Dienstes. Diese Mails müssen innerhalb von 7 Tagen bearbeitet werden, ansonsten verfällt die Subdomain. Leider kann man die Bestätigung nicht vorher ausführen, so daß man gegebenenfalls auch im Urlaub aktiv werden muß. Das ständig beworbene Upgrade, bei dem man diese Bestätigungen nicht braucht, soll übrigens 24 US-Dollar im Jahr kosten.

Bei der Suche nach einem neuen Hostingprovider fiel mir auf, daß Strato einen Dyn-DNS-Dienst anbietet. Und das schon im kleinsten Paket, wenn man auch nur eine einzelne de-Domain für 50 Cent im Monat bucht. Das klappt alles bestens. Die Konfiguration in der Fritzbox waren nur wenige Klicks. Nun erreiche ich meinen eigene Server über meine eigene de-Domain.

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Update 21.06.2017

Da ich alle meine Produkte bei United Internet kündige, also den Strato-Vertrag, beschreibe ich in einem anderen Artikel eine alternative Lösung.