Abschied von der Telekom – Update 06.11.2019

Nachdem mein Telefonanschluss entgegen anderer Warnungen der Deutschen Telekom NICHT abgeschaltet wurde, sondern einfach ein Anbieterwechsel. bei gleichzeitiger Umstellung auf All-IP durchgeführt wurde, bin ich jetzt kein Kunde mehr bei der Telekom. Die Leitung kommt zwar noch von denen, aber die hat mein Anbieter gemietet.

Erfreulicherweise hat sich jetzt der Upload deutlich verbessert, von ca. 400 KBit/s auf ca. 1,5 MBit/s. Das ist locker eine Verdreifachung. Das kommt, glaube ich, in erster Linie daher, das nun die niedrigeren Frequenzbereiche nicht mehr für die Telefonie freigehalten werden müssen, sondern jetzt auch für DSL genutzt werden können.

Der Glasfaserausbau geht aber auch voran. Nach dem in den letzten Wochen in den Nachbardörfern schon die Leerrohre verlegt wurden, ist nun unser Dorf dran. Es geht also (langsam) vorwärts.

Übrigens: Wegen der verbraucherfeindlichen Werbung “Ihr Anschlusss wird abschaltet” hatte ich zwischenzeitlich überlegt, die entsprechende Service-Hotline anzurufen und denen meine Meinung zu ihrem unmöglichen Verhalten zu sagen. Ich habe mich aber doch dagegen entschieden, da ich mich schon genug über die Telekom geärgert habe und ich nicht noch mehr Zeit verschwenden möchte.


Nachtrag 06.11.2019
Das war übrigens der erste Wechsel eines Telekommunikationsanbieters, der problemlos verlaufen ist. Ich habe privat und auch auf der Arbeit etliche Wechsel mitgemacht, von der Telekom weg, zu der Telekom hin, mit einem alten Anschluss, zu einem neuen Anschluss, von ISDN zu DSL, von analog zu DSL oder zu All-IP – irgendetwas aber hat immer nicht geklappt.

Telekom völlig verwirrt

Ich schrieb ja schon, dass die Deutsche Telekom meinen Anschluss kündigen wollte, weil sie auch All-IP umstellen wollen. Nur leider bin ich zuvor gekommen und habe einen Anbieterwechsel eingeleitet. Am 10.10. soll die Umstellung erfolgen. Entsprechende schriftliche Bestätigungen seitens der Telekom und des neuen Anbieters habe ich bekommen.

Aber die Telekom lässt sich dadurch nicht davon abbringen, weitere Schreiben zuzuschicken, in denen die Stilllegung des Anschlusses angedroht wird. Man solle doch unbedingt ein Telekom-Produkt buchen.

WAS? SOLL? DAS?

Sagt mal Telekom Deutschland GmbH, habt ihr es wirklich soo nötig, Verträge abzuschließen, dass man Verwirrung unter den Nutzern stiften muss, so dass diese in falschen Annahmen doch noch was bei der Telekom bestellen? Das ist eine echte Verarsche! Oder seid Ihr wirklich so inkompetent, dass Abteilung A und Abteilung B unterschiedliche Informationen über den Vertragsstatus habt?

Beides wäre auf jeden Fall ein Armutszeugnis.

Ich mache auf jeden Fall mehr als drei Kreuze, wenn auch der Zwirbelklingeldrahtanschluss der Telekom endlich überfällig ist und statt dessen eine moderne Technik von einem anderen Betreiber ins Haus kommt.

Breitbandausbau geht voran (oder auch nicht)

Ich habe lange nichts mehr von dem geplanten Glasfaserausbau geschrieben, deswegen gibt jetzt mal wieder ein Update.

Zwischenzeitlich hat mir der rosa Riese ein Hinweisschreiben geschickt, dass nun “endlich” auch mein Anschluss auf All-IP umgestellt werden soll. Dafür solle ich einen neuen Tarif abschließen, ansonsten müssten sie mir leider kündigen. Ich überlegte, bei dem zukünftigen Provider TNG anzurufen und nach zu fragen, wie ich mich verhalten solle. Doch TNG war schneller. Sie schickten mir ein Angebot, dass sie meinen alten Anschluss übergangsweise übernehmen und bei Verfügbarkeit unmittelbar auf Glasfaser umstellen wollen. Zuvor gab es ja sogar das Versprechen seitens TNG, dass man den Glasfaser-Anschluss bereits kostenlos nutzen könne, so lange der Telekomvertrag noch läuft.

Ich habe das Angebot natürlich angenommen. Darauf folgte eine Kündigungsbestätigung von der Telekom wegen des Anbieterwechsels. Wenige Tage später kam dann eine weitere Kündigungsbestätigung wegen der verstrichenen Frist, einen All-IP-Vertrag abzuschließen. – Dieser Laden ist so unorganisiert!

In einem Nachbardorf wird übrigens tatsächlich schon gebuddelt. Hängt vielleicht auch damit zusammen, dass dort gleichzeitig ein Neubaugebiet erschlossen wird. Denen will man wohl auch nicht noch veraltete Technik zumuten. Unser Dorf soll auch bald drankommen. Allerdings hat sich hier noch niemand gemeldet, um den Hausanschluss zu besprechen. Im Nachbardorf sind wohl schon manche Anschlüsse realisiert. Neben den Hausanschlüssen müssen ja noch die anderen Verbindungstrassen verlegt und die aktive Technik installiert werden.

Hier sieht es also gar nicht so schlecht aus. Anderswo legt die Telekom den Anbietern und den Kommunen immer wieder neue Steine in den Weg. Über ein weiteres Beispiel hat der Spiegel berichtet. Es geht um Kommunen, die eigene Glasfaserprojekte gestartet haben. Dann kommt aber die Telekom und rüstet doch noch mal die alte Kupfer-Infrastruktur auf, damit die Haushalte mindestens 30 MBit/s bekommen. Damit entfällt aber die Förderung für diese Anschlüsse und somit steht die ganze Finanzierung des entsprechenden Projektes auf der Kippe. – Es ist echt eine Frechheit, wie die Telekom so sehr andere Anbieter und Kommunen schikaniert und so eine zukunftsfähige Technik verhindert.

Was macht eigentlich der Bund? Der hält doch direkt und indirekt (über die KfW) noch fast ein Drittel der Telekom-Anteile? Warum schreitet da keiner ein und stoppt dieses schädigende Verhalten?

Ansonsten scheint die Telekom ja momentan überwiegend damit beschäftigt zu sein, über ihr Super-Duper-Hyper-Vektoring Pressemitteilungen raus zu schicken. Jede Woche veröffentlichen dann die Medien die “Erfolgsmeldungen”. “Wieder so und so viele Tausend Anschlüsse mit Super-Duper-Hyper-Vektoring ausgestattet”. Die Zahlen werden oft einfach so, völlig ohne zu hinterfragen, übernommen. Ob die genannten Anschlüsse schon in der vorherigen Meldung enthalten waren, wird meistens weggelassen; ebenso die Tatsache, dass es sich dabei meistens um Anschlüsse handelt, die auch vorher schon schnelles Internet hatten.

Ich bin auf jeden froh, so oder so im Oktober weg von der Telekom zu sein. Und bald haben wir hier ein Kommunikationsnetz, dass nicht mehr in den Händen von einem profitorientieren Großkonzern ist, sondern welches der öffentlichen Hand gehört.

The Return of the Telekom-Störung – Update 05.05.2019

Letztes Jahr gab bei mir eine Störung des DSL- und analogen Telefonanschlusses. Das ganze Drama ging über mehr als zwei Wochen, mit vielem Hin und Her bei dem die linke Hand der Deutschen Telekom nicht wusste, was die rechte macht und umgekehrt. Auf jeden Fall wurde ich, als Kunde, ziemlich im Regen stehen gelassen.

Der ursprüngliche Auslöser waren übrigens Arbeiten an einem Stromkasten, bei dem das Telefonkabel leicht beschädigt wurde. Nach und nach trat Feuchtigkeit ein und die Störungen wurden schlimmer bis die Leitung ganz ausfiel. Nun wurde bei diesem Kasten vor einigen Wochen wieder die Erde aufgebuddelt (wodurch übrigens unangekündigt der Strom ausfiel). Tatsächlich war danach ein leises Pfiepen in der Leitung zu hören. Mir schwante Böses. Auch die DSL-Verbindung war nicht mehr so stabil, wie vorher.

Gestern waren die Störgeräusche unterschiedlich und wesentlich lauter, so dass eine normale Unterhaltung nicht mehr möglich war. Auch die Internetgeschwindigkeit ging von den sonst “rasanten” 2,3 MBit/s auf nur noch 1,7 MBit/s zurück.

Ich habe es diesmal mit einer Online-Störungsmeldung probiert. Zwischendurch kamen dann auch mal Meldungen, dass die Leitung gerade geprüft wird. Keine Ahnung ob die da zumindest checken, ob grundsätzliche Verbindungen funktionieren oder ob das alles Fake ist.

Nun hat sich die Telekom telefonisch gemeldet. Zu der DSL-Geschwindigkeit meinte er, das sei alles im Rahmen der AGB. Er hatte nicht verstanden, dass eine Verschlechterung eingetreten gegenüber den Werten aus vielen Jahren eingetreten ist. Der Aus der Ferne wurde schon mal ein Erdschluss festgestellt. Am Sonnabend soll ein Techniker kommen (in dem berühmten 4-Stunden-Fenster). Noch habe ich ja etwas Zeit, da die Leitung noch nicht ganz zusammengebrochen ist. Außerdem weiß ich jetzt ja, wie ich mir helfen kann. Damals habe ich übrigens bemängelt, dass nach der Übermittlung der Störungsmeldung im Internetportal ein Tipp kam, wie man eine Rufumleitung einrichtet. Diese setzt aber einen funktionierenden Telefonanschluss voraus. Einen Hinweis, dass man diesen auch online konfigurieren kann, gibt es immer noch nicht.


Update 05.05.2019
Der Telekom-Techniker war am 27.05.2019 da und diagnostizierte einen Kabelschaden außerhalb des Gebäudes, da müsse aber wieder ein Bautrupp ran.. Auch sei die Anschlussdose nicht mehr so gut und sollte getauscht werden. Ich verkniff wir die Frage, ob sich das denn noch lohnt, wenn wir vielleicht doch bald Glasfaser vom Konkurrenten bekommen.

Dann wurde es still und die Leitungsqualität schwankte immer noch. Immerhin gab es noch keinen Totalausfall. Irgendwann letzte Woche meldete sich wieder ein Telekom-Mitarbeiter (Warum ist es scheinbar Pflicht, dass alle Mitarbeiter im Call-Center irgendeinen Dialekt(Akzent haben?) und teilte mit, dass die Störung behoben sei und ob ich das bestätigen könne. Das konnte ich nicht, denn die Beeinträchtigungen der Leitungsqualität schwankten ja und daher ist eine Momentaufnahme nicht aussagekräftig. Mich wundert allerdings, dass ich hier nichts von dem Bautrupp mitbekommen habe, vielleicht war die Störung ja auch irgendwo in der Vermittlungsstelle oder im Verteilerkasten. Die Dose wurde übrigens auch nicht gewechselt; ist aber auch egal.

Netze verstaatlichen

Ich bin der Meinung, dass der Markt nicht immer alles regelt. Der Markt strebt danach, einen möglichst hohe Profit zu machen, das ist aber nicht unbedingt gesellschaftlich sinnvoll. Für eine Gemeinschaft ist es wichtig, dass alle Bürger Zugang zu den unterschiedlichsten Ressourcen haben. Leistet ein Markt, ob nun geregelt oder ungeregelt, spricht man von einem Marktversagen

Unter so einem Marktversagen leide ich seit vielen Jahren. Nämlich unter dem schleppenden Breitbandausbau. Die Deutsche Telekom (DTAG), als mit Abstand größter Marktteilnehmer, ist hier der größte Bremser. Sie sagt zwar immer, welche tollen Techniken sie hat und wie sie aus der uralten Kupferdoppelader noch mal mehr rausquetscht, doch es betraf nur einen immer kleiner werdenden Kreis von Kunden. Im Grunde ging es immer darum, wie dicht die Hausanschlüsse, an der Vermittlungsstelle, bzw. am Verteilerkasten sind. Hier hat man dort aufgerüstet, wo man leicht viele Haushalten erreichen konnte, also hauptsächlich in den Städten. Auch die Mitbewerber haben sich auf diesen Bereich konzentriert. es lohnt sich für ein Unternehmen wirtschaftlich einfach nicht, für nur wenige Haushalte teure Technik zu installieren und einen Haufen Geld in der Tiefbau zu stecken. – Das nennt sich Marktversagen.

Natürlich gibt es seit vielen vielen Jahren Reden von Politikern, die fordern dass in jeweiils 2-3 mindestens 90%+X Haushalte mit mindesten Y MB Bandbreite ausgestattet werden sein sollen. Doch passiert ist lange Zeit nichts, außer dass neue Ziele gesteckt wurden, ohne die alten auch nur annähernd zu erreichen.

Das ist erstaunlich, eigentlich gibt es die Möglichkeiten. Der Telekommunikationsbereich wird von der Bundesnetzagentur reguliert. Diese hätte, in Verbindung mit der Politik, Vorgaben für den Netzausbau machen können. So dass halt nicht nur die Städte von der neuen Technik profitieren, sondern auch andere Gebiete. Außerdem hält der Bund direkt und indirekt über die KfW noch rund 30% der Anteile an der Deutschen Telekom AG. Da hätte der Bund sein Mitspracherecht bei der Geschäftseinwicklung geltend machen können

Ich halte die Privatisierung der Telekom für einen großen Fehler. Auch nach über 20 Jahren nach dem Aktiengang hat die DTAG immer noch eine marktbeherrschende Stellung. Durch Übernahme des ehemals staatlichen Netzes hat sie einen Vorteil, den andere Anbieter noch nicht ausgleichen konnten.

Im Mobilfunkbereich wird ja gerade nationales Roaming vorgeschlagen. Da die Mobilfunkanbieter es ja nicht hinkriegen, die Netze so auszubauen, dass überall jedes Netz verfügbar, soll man als Kunde dann auch in dem vom eigenen Anbieter unterversorgten Gebiet das Netz eines anderen Anbieters nutzen dürfen. Die Telekom stampft aber ordentlich mit den Füßen und ruft immer “Ich will nicht! Ich will nicht!”. Gleichzeitig warnt er davor, dass so ein nationales Roaming den flächendeckenden Ausbau hindern könnte; als wenn die Telekom oder andere Anbieter das bisher hinbekommen hätten.

Dabei könnte eine Absprache sogar dazu führen, das alle Unternehmen Geld sparen, wenn halt nicht jeder seine eigenen Masten aufstellen muß. Aber das zeigt nur mal wieder, dass es den Betreibern überhaupt nicht darum geht 100% Versorgung zu erreichen; es geht nur um Gewinnmaximierung

Und was für Telekommunikationsnetze gilt, gilt auch für andere Netze, wie etwa Strom- und Eisenbahnnetze. Viele Stromkonzerne haben ihre Wurzeln als kommunale oder staatliche Betriebe. Ein Netz zu betreiben, soll in erster Linie dafür sorgen, dass wirklich JEDER Kunden von dem Netz bedient werden kann. Betriebswirtschaftliche Interessen widersprechen diesem Prinzip. Eine Regulierung ist notwendig, doch in der Praxis oft schwierig, da private Betreiber oft gegen Regulierungsaufgaben klagen, wie jetzt beim 5G-Netzausbau.

Vor einiger Zeit wurde ja bekannt, dass die Deutsche Bahn AG mit ihrer Tochter DB Netz ihre Netze absichtlich nicht instand hält, da dann der Bund bei einer grundlegenden Sanierung einspringen muss. Man muss bedenken, dass die Deutsche Bahn AG zwar ein 100% bundeseigenes Unternehmen ist, aber betriebswirtschaftlich handelt.

Der Betrieb von Netzen lässt ist betriebswirtschaftlich machbar, wenn man gleichzeitig, alle Bürger versorgen will. Man muss sich entscheiden, ob man Gewinnmaximierung oder Versorgung der Bevölkerung möchte,

IP-Telefonie

Wenn dann der Breitbandanschluß tatsächlich kommt, dann wird natürlich auch der Telefonanschluß auf IP umgestellt. Das ist ja mittlerweile so üblich. Wirkliche Telefonhardware gibt es ja kaum noch, weder für die Betreiber noch für die Kunden. Man sollte aber meinen so eine Technik sei ja eigentlich nicht so kompliziert. Man muß einfach ein paar Audioströme von A nach B senden. Außerdem scheint es ja schon seit vielen Jahren IP-Telefonie zu geben, doch wenn man tatsächlich damit konfrontiert wird, wird es kompliziert.

Als die Deutsche Telekom angekündigt, sie wolle alle Telefonanschlüsse zwangsweise auf IP umstellen, fragten wir im Büro unseren Firmenkundeberater. Der meinte ein Termin stehe noch nicht fest, man würde ja aber 6 Monate vorher informiert. Das hat uns nicht beruhigt, sondern eher das Gegenteil bewirkt. Es bestand ein großes Informationsdefizit, welches gefüllt werden wollte. Wir wollten vorbereitet sein, wir wollten Angebote für eine neue Telefonanlage haben, denn wir mussten das ja auch irgendwie im Budget einplanen. Wir fragten auch bei dem Telekomberater nach doch der kam erst nach mehreren Nachfragen mit einem Angebot und weiteren Informationen rüber. Zeitgleich meldete sich ein Unternehmen aus der unmittelbaren Umgebung, welches TK-Leistungen vermittelt. Mit Hilfe dieses Unternehmens, haben wir Internetzugang und Telefonie neu strukturiert und eine TK-Anlage geplant. Alles ohne Leistungen und Leitungen der Telekom. Die dortigen Verträge, zu denen zwischenzeitlich Umstellungsankündigungen kamen, wurden alle gekündigt. Tja, liebe Telekom, das kann passieren, wenn man zwangsweise alle Anschlüsse umstellen will und den Kunden im Regen stehen läßt.

Die Anschlüsse wurden geschaltet, die Anlage installiert und eingerichtet. Doch leider hatte der Dienstleister mit vielen Konfigurationsproblemen zu kämpfen, was verwunderlich ist, da wir hier im Büro keine so ungewöhnlichen Anforderungen haben. Vor allem wenn man sich mal die Software ansieht, die weit aus mehr Funktionen hat, als wir brauchen. Aber trotzdem kam es häufig zu Verbindungsabbrüchen oder Telefonieren war gar nicht möglich. Einfache Funktionen wie Heranholen wurden erst später umgesetzt. Was überhaupt nicht ging, war das Fax. OK, Fax ist nicht unbedingt die modernste Technik, aber in vielen Betrieben und Behörden ein wichtiges Kommunikationsmittel. Zwischenzeitlich wurde nicht die entsprechende Hardware mehrfach getauscht, auch der Dienstleister wurde, auf Anraten des Softwareherstellers, gewechselt. Aber auch der hat das Faxgerät nicht zum Laufen gekriegt. Das Ding wurde außer Betrieb gesetzt. Der Empfang erfolgt nun direkt über die TK-Anlage, ein Versenden ist aber bis heute nicht möglich.

Irgrendwie haben wir von allen Seiten gehört, die IP-Telefonie sei noch nicht ausgereift. Ich habe mich immer gefragt, wie machen das andere Unternehmen, die wurden/werden doch auch alle auf IP umgestellt.

Aufgrund dieser schlechten Erfahrung, habe ich auch ein wenig Bauchschmerzen, wenn zu Hause der Anschluß umgestellt wird.

Interessant ist die historische Entwicklung: Anfangs gab es Telefon, dann kam das Internet dazu, welches wir mittels Modem nutzen konnten. Da wurden die Bits und Bytes in akustische Signale übertragen. Dann kam DSL. Das ging zwar auch über die gleiche Kupferleitung ging, aber über von der Telefonie getrennte Frequenzbereiche; um diese zu trennen gab es einen Splitter, der einen Telefonansugang und einen DSL-Ausgang hat. Und nun schmeißen wir das Telefonsignal ganz raus und kodieren alles in einen Bitstrom.

Telekom vs. Glasfaser

Dass die Deutsche Telekom sich wenig um den eigenen Glasfaserausbau kümmert habe ich ja schon mal geschrieben und stattdessen lieber Förderungen für Ihr Vectoring (“schnelles Internet für Wenige”) kassier, ebenso dass sie Konkurrenten, die tatsächlich Glasfaser leben, torpediert..

Nun habe ich aber wieder zwei Dinge gehört, die mich in meiner Meinung, daß die Deutsche Telekom der größte Bremser beim Glasfaserausbau ist, bestärkt.

Es gab ja schon Berichte, daß die Telekom doch mal Glasfaser verlegt, wenn ein Konkurrent dieses auch gerade macht. Die Telekom darf die Kabel sogar in die Gräben der Konkurrenz gleich mit ein bauen. Wie das kommt? Nun eigentlich wollte man erreichen, dass bei öffentlichen Baumaßnahmen Telekommunikationsanbieter gleich ihre Glasfaser in die Baugrube legen kann, um den Breitbandausbau voranzutreiben und doppelte Bauarbeiten zu verhindern. Leider zählen auch viele Breitbandprojekte zu diesen öffentlichen Baumaßnahmen; nämlich dann wenn etwa Stadtwerke oder ein Zweckverband den Ausbau koordiniert. Auch dann kann die Telekom die Faser gleich mit reinlegen und spart sich nicht nur jede Menge Baukosten, sondern auch Kosten für Planung oder Werbung für die neue Technik.

Und ansonsten hat die Deutsche Telekom ja immer noch die Möglichkeit, den schlechten Verlierer zu spielen. Wie etwa im bayerischen Glonn. Seit dort Glasfaser ausgebaut wird, vernachlässigt die Telekom das Netz und es kommt zu Ausfällen.

Warum lässt die Politik so ein Handeln zu? Immerhin ist der Staat mittel- und unmittelbar noch mit über 30{506c7052c0d1e6d7d0d582ecf9d4bc2f198ab033d253b9b30fe0e3269a48e1b8} am Telekom-Konzern beteiligt.


Nachtrag 24.08.2018

Ein weiteres Beispiel wir die Deutsche Telekom den Ausbau schädigt. Sie baut plötzlich selbst in Gebieten aus, in denen durch Dritte eine Förderung beantragt wurde. Zur Erklärung: Förderfähig sind nur solche Anschlüsse, die unterversorgt sind, also laut aktueller Definition weniger als 30 MBit-Downstream (real, keine “bis-zu-Angaben”) haben. Wenn die Telekom nun plötzlich doch ausbaut, egal welche Technik, also etwa das Vectoring über die alten Kupferkabel, gibt es keine Förderung mehr.

He, Telekom: Ihr seid selbst Schuld daran, wenn ihr in Zukunft viele Kunden verliert. Ihr habt lange Zeit den Netzausbau komplett ignoriert. Lieber ein paar Leuten auf einfache Art und Weise schnelleres Internet geben, als flächendeckend in die Infrastruktur zu investieren. Aber den anderen so zwischen die Beine zu grätschen ist echt unterste Schublade. Lest mal in Eurem Code of Conduct unter Punkt 2.7 nach:

Die Deutsche Telekom […] bekennen sich zu fairen Wettbewerb in allen geschäftlichen Beziehungen.
[…] noch strebt sie auf andere unlautere oder missbräuchliche Weise Wettbewerbsvorteile an.

Was ich aus der Telekom-Störung gelernt habe

Neulich ist bei mir ja der Telefon- und Internetanschluß für mehrere Wochen ausgefallen und aus Fehlern soll man lernen. Also fasse ich mal kurz zusammen, was ich daraus gelernt habe.

  • Ohne Telefon ist doof.
  • Ohne Internet ist noch doofer
  • Gut wenn man ein Mobiltelefon hat
  • Noch besser wenn man ein Smartphone hat
  • Telefoncomputer sind doof
  • Rückrufservice über Telekom-Website funktioniert tatsächlich und ist besser als Warteschleife
  • Man darf von der Telekom keine aktive Unterstützung erwarten. Man muß alles explizit anfordern, inklusive Gutschrift der Grundgebühr. Möglichst schnell nach Ersatzgeräten (LTE-Router) fragen.
  • Ich habe gelernt, wie ich ein Raspberry PI als Ersatz-Gateway einrichte.
  • Man sollte generell überlegen, wie man ausbleibende Leistungen Dritter (Wasser, Strom, Geld, Lebensmittel, Erdgas, Benzin) kompensieren, oder zumindest die negativen Auswirkungen minimieren, kann.
  • Wieder einmal zeigt sich, daß die altmodische Art der Datenhaltung (lokal auf eigenen Geräten) gegenüber Cloud-Diensten Vorteile hat.

Telekom-Störung – Hilf Dir selbst!

Die dritte Woche der Störung des Telefonanschlusses beginnt.

Leider muss man immer selbst aktiv werden, um die Schäden durch den Ausfall zu minimieren. Die Telekom bietet von sich aus wenig bis gar keine Hilfe an.

Ich habe noch einmal nachgesehen, im Online-Kundencenter der Telekom wird die Störung angezeigt und darunter gibt es tatsächlich auch eine Anleitung für eine Weiterleitung, für ISDN-, IP- und Analog-Anschlüsse. Die dort verlinkte Anleitung für Analoganschlüsse setzt aber einen funktionieren Telefonanschluss voraus. – Big fail. Und hier hört die Unterstützung auch schon auf.

Es gibt aber unter https://kundencenter.telekom.de/kundencenter/anschluss-tarif/telefon-einstellungen/festnetzeinstellungen/index.html erreichbar unter Kundencenter -> Anschluß verwalten -> Telefonie-Einstellungen ändern (unterhalb von meine Rufnummern) -> Anrufweiterleitung -> immer weiterleiten auf… die Möglichkeit eine Rufumleitung einzurichten. Warum nicht darauf verlinkt wird, versteht wahrscheinlich niemand. Es wäre eigentlich sinnvoll, den Kunden schon bei Störungsannahme auf die Möglichkeit einer Weiterleitung hinzuweisen, vielleicht könnte die Umleitung sogar gleich dort eingerichtet werden.

Bei der Telekom gibt es doch sicherlich viele “wichtige” Leute mit hohem Gehalt, aber an  solche simplen, logischen und vor allem einfache Prozesse scheint das keiner von denen zu denken.

Nun war also Ausfall der Telefonie überbrückt, glücklicherweise besitzt ja heute fast jeder eine Mobiltelefon. Nach einer halben Stunde bekam ich auch gleich den ersten Werbeanruf über die Weiterleitung rein.

Dann musste noch ein Ersatz für den Internetzugang her.

Über das Smartphone hatte ich ja bereits Internetzugang. Allerdings nur nur dort. Ein Zugang zum Internet wird aber auch von anderen Geräten benötigt. Zum einen natürlich der Desktop-Rechner mit zwei Betriebssystemen, diverse kleine Server und weitere Smartphones. Nach Möglichkeit sollte das so vonstatten gehen, daß das Heimnetz und die sich dort befindenden Clients nicht großartig geändert werden muß.

Am besten wäre es, die vorhandene Fritzbox als “Zentrale” beizubehalten. Das Smartphone kann über den “Mobilen Hotspot” ein WLAN mit Internetzugang bereitstellen. Die Fritzbox kann einen bestehenden Internetzugang aber nur über LAN1-Schnittstelle nutzen, nicht über WLAN. Daher habe ich einen vorhandenen Raspberry Pi 3 (3 wegen WLAN-Schnittstelle). So konfiguriert, daß er sich mit dem WLAN des Smartphones verbinden kann und das Internet über Ethernet zum LAN-Port 1 der Fritzbox durchleiten kann.

Das ganze sieht dann in etwa so aus:

Der Nachbar hat mir angeboten, ich könne sein WLAN mit nutzen, das ging aber leider nicht, da sein Anschluss ja nun auch gestört ist. Dann hätte das Smartphone in diesem Setup entfallen können.

Auf jeden Fall konnte ich mit dieser Lösung das gesamte Heimnetz zentral mit einem Internetzugang versorgen ohne an den einzelnen Geräten etwas zu verändern. Die Konfiguration des Raspberry habe ich nach dieser Anleitung vorgenommen.

Die Fritz-Box habe ich unter Internetzugang/Zugangsdaten so konfiguriert, daß ein Zugang über LAN1 genutzt wird. Am besten vorher einmal die Konfig der ganzen Box sichern; schadet sowieso nie. Will man den normalen Zustand wieder herstellen, braucht man nur die alte Konfig wieder einspielen.

Die ganze Lösung hat aber einige Nachteile:

  • Der Stromverbrauch des Smartphones ist als mobiler Hotspot enorm, am besten das Gerät am Netzteil lassen.
  • Das Netzwerk ist nicht von außen zugänglich. Ich habe über die Fritzbox einen VPN-Zugang realisiert und außerdem habe ich eine Portweiterleitung zu einem eigenen Nextcloud-Server. Diese Sachen funktionieren mit dieser Lösung nicht.
  • Internetzugang besteht nur, wenn das Mobiltelefon auch zu Hause ist. Nehme ich das Telefon mit, so gibt es zu Hause wieder kein Internet.
  • Das Datenvolumen ist enorm. Ich habe sonst nur einen kleinen Datentarif für mein Smartphone mit 300 MB/28 Tage. Alle möglichen Sachen habe ich zu Hause übers WLAN auf das Telefon geladen. Nun müssen diese Daten selbst über die Mobilleitung. Die Rechner und Server schlucken auch einiges an Volumen. Betriebssystem-Updates, Anwendungsupdates oder Aktualisierung des Virenscanners; das sind nur die Basisfunktionen, um ein aktuelles System zu haben. Ich verkneife mir schon größere Downloads wie etwa aus Mediatheken oder Neuinstallationen. Wenn es irgendwo offenes WLAN über Freifunk gibt, nutze ich es gleich mal, um etwa meine Podcasts zu aktualisieren. Das Datenvolumen ist aber trotzdem superschnell weg. Nach 3 Tagen musste ich schon zweimal 300 MB nach buchen. Jetzt habe ich 5,5 GB gebucht. Mal sehen wie lange das hält.

Über die finanziellen Folgen dieser Geschichte werde ich mich im Nachhinein wohl noch mal mit der Telekom auseinander setzen müssen.

Der Spaß geht weiter – Grüße aus der Servicewüste (2. Update 30.01.18)

Der DSL-Ausfall geht in die zweite Woche.

Es ist erschreckend, was die Telekom Deutschland GmbH unter Kundenservice versteht. Man hat den Anschein, daß es in erster Linie darum geht, Kundenanfragen möglichst einfach abzuwehren. Aber das erlebt man ja leider immer wieder in vielen Unternehmen, daß Nachrichten von Kunden nur noch überflogen werden und mit Textbausteinen beantwortet werden.

Ein Kundenservice, der den Namen verdient, der sollte doch, spätestens wenn feststeht, daß eine Störung länger dauert, AKTIV auf den Kunden zugehen und ihm Hilfe anbieten. Als erstes könnte man dem Kunden helfen, Telefon und Internet irgendwie anders wieder in Gang zu kriegen. Die Option, daß man über das Online-Portal der Telekom eine Rufweiterleitung einrichten kann, habe ich erst durch Zufall gefunden. Selbst im Online-Kundencenter ist diese versteckt. An einer Stelle erhält man nur eine Anleitung, wie man das an einem funktionierenden Anschluss konfigurieren kann, es geht aber auch online. DAS wäre doch schon mal für Kunden eine gute Hilfe.

Dann könnte man dem Kunden anbieten, etwa ein LTE-Modem oder Surfstick zur Überbrückung zuzusenden, möglichst noch mit Anleitung oder je nach Bedarf mit menschlicher Hilfe bei der Einrichtung.

Als weiteres sehe ich es als selbstverständlich an, daß die Grundgebühren für den Störungszeitraum unaufgefordert gutgeschrieben werden, sowie die Gesprächsgebühren aus der Weiterleitung aufs Mobiltelefon.

Und vor allem muß der Kunde ständig über den aktuellen Stand informiert werden.

DAS sind alles Punkte, die für ein Service-orientiertes Unternehmen selbstverständlich sein sollten. Dafür muß man auch keine spezielle Berufsausbildung haben, es reicht einfach, sich in den Kunden hinein zu versetzen.

Überall soll man Bewertungen abgeben und diese werden dann von “wichtigen” Menschen toll ausgewertet. Wenn irgendwas nicht in Ordnung ist, bekommt der aber Mitarbeiter auf den Deckel. Dass das ganze System nicht funktioniert sieht keiner, oder will keiner sehen.

Dienstleistung heißt nicht nur dem Kunden immer wieder neue Verträge zu verkaufen und dafür abzukassieren, sondern auch mal im Sinne des Kunden zu handeln. Ansonsten sind diese Anbieter auch nicht besser als irgendwelche Versicherungsmakler oder Gebrauchtwagenverkäufer.


Update 25.01.2018

Die Telekom hüllt sich weiterhin in Schweigen – was sollte man sonst auch von einem KOMMUNIKATIONSunternehmen erwarten?


Update 26.01.2018

Weiterhin Schweigen bei der Telekom. Vogel-Strauss-Taktik?


Update 27.01.2018

Keine Reaktion seitens der Telekom. Man kommt sich als Kunde so im Stich gelassen vor…


Update 28.01.2018

Schweigen im Walde. Mittlerweile hat auch der Nachbar Probleme mit seinem Anschluß.


Update 29.01.2018

Meine E-Mail scheint irgendwie bei der Telekom verschütt gegangen zu sein.

Über das Telekom-Online-Kundencenter habe ich den Rückrüfservice genutzt. Erstaunlicherweise klingelte auch wenige Momente später das Handy. Ran gegangen, und dann kam die Ansage “Sie werden verbunden”. Ich dachte schon, oh je, wieder wie üblich in der Warteschleife, aber tatsächlich sprach ich nach wenigen Augenblicken mit einem Menschen.

Negativ viel mir allerdings auf, daß ich trotzdem noch die Nummer des Anschlusses angeben sollte, um den es geht, obwohl ich die bei Einstellen des Rückrufwunsches schon hinterlegt habe. Auch hier besteht noch Optimierungsbedarf. – Vielleicht sollte ich mich mal als unabhängiger Berater in Sachen Kundenservice zur Verfügung stellen. Es gibt ein paar wenige Methoden, wie man den Kunden zufriedener stellt und dabei noch Geld sparen kann.

Die Servcie-Hotline-Mitarbeiterin war sehr bemüht. Die Frage nach einer Gutschrift für die Grundgebühren beantworte sie damit, daß das nach Wiederherstellung des Anschlusses die Gebühren entsprechend gutschrieben werden. Unklar blieb allerdings, ob das ein Automatismus ist, oder ob das nur auf Nachfrage passiert. Ein Automatismus wäre eigentlich selbstverständlich, aber auch hier wäre eine entsprechende Information des Kunden sinnvoll.

Die Mitarbeiterin wollte sich dann über den Stand der Störungsbeseitigung erkundigen und mich dann zurückrufen. In der Vergangenheit wurden mir schon seitens der Telekom schon oft Rückrufe versprochen, die mir definitiv zugesagt wurden, auch wenn ich gesagt habe, daß ich in der Vergangenheit nie einen Rückruf erhalten habe. Es kam aber nie etwas, auch wenn die Fälle “wichtiger” eingestuft wurden. So warte ich schon seit vielen vielen Jahren auf ein Hand voll Rückrufe der Deutschen Telekom.

Um so erstaunter war ich, als das Handy nach ein paar Stunden tatsächlich klingelte und ich mit derselben Mitarbeiterin sprach. Definitiv zusagen konnte sie mir nichts, sie aber zuversichtlich, daß der Anschluss zum Ende der Woche wieder funktionieren sollte. Sie wollte an dem Fall dranbleiben und mich informieren. – Das wäre doch mal positiv.


2. Update 29.10.2018

Am Abend erhielt ich dann noch einen Anruf, als Reaktion auf meine E-Mail vom 24.01.2018. Diesmal hatte ich einen Herren aus der Rechnungsabteilung/Kundenservice an der Strippe. Auch er informierte mich, dass der Anschluß bis Ende der Woche wieder laufen soll. Natürlich würde man mir die Grundgebühren für den Störungszeitraum erstatten, ich solle einfach eine kurze Mitteilung schreiben. Also gibt es keinen Prozeß, dass die Grbühren bei einer Störung automatisch erstattet werden. Der Kunde muß wieder hinterlaufen. Die Gesprächsgebühren, auch für die Weiterleitung könnten allerdings nicht gutgeschrieben werden, da manche Kunden das zu sehr ausnutzen würden. – Wie soll ich als Kunde es ausnutzen, daß meine Telefonate auf mein Handy weitergeleitet werden?

Zur der Bereitstellung eines Ersatzanschlusses via Mobilfunk, verwies mich der Mitarbeiter an die örtlichen Telekom-Geschäfte. Die hätten Surfsticks zum Verleihen und Router zum Kauf für 49 € vorrätig. Ich solle aber noch mal vorher im Laden anrufen, ob die tatsächlich welche haben. Aufgrund der Sturmschäden, hätten viele Kunden sich bereits einen Surfstick ausgeliehen. Von mir kam dann wieder der Hinweis, dass wir hier in der Region keinen Sturm und somit auch keine Sturmschäden hatten. Er wies mich mehrmals darauf hin das 15 GB Traffic inklusive wären. Je nach Dauer der Störung kann das viel oder wenig sein. Aber das die Störungsbeseitung bis Ende der Woche in Aussicht gestellt wurde, war ich da relativ entspannt.

Abschliessend wollte er mir noch etwas “gutes tun”. Für die Unanehmlichkeiten soll ich einen Gutschein für den Telekom-Geschenke-Shop bekommen. Nie davon gehört. Vielleicht ist dieser Shop nur dafür da, das Kunden ihre Kulanz-Gutscheine umsetzen. Mal sehen was da kommt, ob das überhaupt sinnvoll nutzbar ist.


Update 30.01.2018

Ich habe versucht, telefonisch einen der beiden Telekom-Läden hier in der Nähe zu kontaktieren. Leider nur Anrufbeantworter. Rückruf blieb aus. Zweiter Anruf wieder nur AB. Zwischenzeitlich sah ich an der Straße einen Trupp von Telekom-Mitarbeitern samt Minibagger. Das stimmte mich hoffnunsfroh. Ich bin rausgegangen und die Leute haben mir bestätigt, dass sie wegen meiner Störung da sind. Ich wies noch darauf hin, dass auch mindestens ein Nachbaranschluss nicht funktioniere. Ob die das zur Kenntnis genommen haben, weiß ich nicht.

Später, beim Einkaufen, kam der Rückruf vom Telekom-Laden. Man hätte keinen Surfstick zum Verleihen. Der Mitarbeiter klang so als sei das auch eher unüblich oder sie hätten kaum Geräte für den Verleih. Er wüsste auch nicht, ob es überhaupt in Lübeck welche gäbe. Ich habe es mir dann erspart den zweien Shop anzurufen. Ich hatte ja auch Hoffnung, dass der Anschluss noch heute entstört ist.

Die Arbeiter hatten auf dem Gehweg an der Straße mittlerweile ein großes Loch gegraben. Ich teste zwischendurch das Telefon und bekam tatsächlich ein Freizeichen! Gegen Nachmittag habe ich noch einmal mit den Leuten vom Telekom-Trupp gesprochen. Das Kabel war defekt und es kam Wasser in die Leitung. Wahrscheinlich durch Bauarbeiten vor einigen Wochen an der gleichen Stelle. Ich bedankte mich bei den Mitarbeitern für die Störungsbeseitigung.

Erstaunlich fand ich, dass sie messen konnten, wo der Defekt liegt. Dadurch musste nicht alles aufgegraben werden und schon gar nicht unser Garten.

Auch DSL funktoniert jetzt wieder. Alles in Ordnung und ich konnte alle Umleitungen und Ersatzzugänge wieder rückgängig machen. Allerdings frage ich mich, ob ich darüber noch offiziell informiert werde. Wäre ich nicht zu Hause gewesen, hätte ich ja nichts von den Bauarbeiten mitbekommen.


2. Update 30.01.2018

Anruf von einem Telekom-Mitarbeiter. Der Anschluß soll voraussichtlich am 11. Februar 2018 wieder funktionieren. Ich sagte, daß er bereits funktioniere. Der Mitarbeiter hatte aber auch keine andere Information. Die Nachricht stamme vom Bautrupp. Kommt also noch mal jemand vorbei und misst den Hausanschluss, oder was?

Dann kam noch eine SMS, mit dem Hinweis, dass die Störung nun behoben sei.

Na, nach dem Anruf traue ich dem Frieden nicht so ganz. Warten wir erst einmal den 11. Februar ab.