neue Dienstpflicht

Aktuell wird ja gerade darüber gesprochen, den Wehrdienst wiedereinzuführen, inklusive des Zivildienstes. Ob die Bundeswehr tatsächlich mehr Personal benötigt, bezweifle ich mal stark. Wer das russische Säbelrasseln aber unterstützen will, der will wohl auch aufrüsten. Ich halte es immer noch für absolut sinnvoll notwendig in Europa die nationalen Armeen aufzulösen und durch eine gesamteuropäische zu ersetzen. Diese Idee ist nicht neu, mir kam der Gedanke zu Schulzeiten, als der eiserne Vorhang gefallen und der Warschauer Pakt zerbrochen ist.

Der Wegfall der Wehrpflicht hat im Pflegebereich ziemliche Lücken gerissen, der durch den Bundesfreiwilligendienst längst nicht kompensiert werden konnte. Aber man darf mal darüber nachdenken, ob so eine Dienstpflicht überhaupt sinnvoll wäre. Wenn ich jetzt nur mal über den sozialen Bereich nachdenke, könnte es sinnvoll sein, alle Bürger an der großen Aufgabe „Pflege“ mitzuwirken. Allerdings sehe ich es so, auch aus eigener Erfahrung, daß die Pflichtdienstleistenden, doch nur als billige Arbeitskraft dienen sollen, die eine andere Arbeitskraft ersetzen soll. Und das wo die Pflegeberufe sowieso schon so mies bezahlt sind.

Ist es nicht überhaupt eine Schande, daß die Berufe, die am dichsten mi Menschen zu tun haben (Altenpfleger, Krankenpfleger, Erzieher, etc.) so schlecht bezahlt sind? Sind wir uns nichts wert? Wir werden alle mal diese Dienste in Anspruch nehmen. Vor ein paar Jahren gab es im öffentlichen Dienst einen größern Streik in den Kindergärten. Erzieherinnen sollten endlich wesentlich mehr Geld bekommen, um der Verantwortung und Belastung des Berufes gerecht zu werden. Das häte dann aber eher eine Verdoppelung des Gehaltes werden müssen, rausgekommen sind viel weniger, eher so 10%; ich weiß es nicht mehr genau. Da wurden die Erzieherinnen schon wieder mit den Füßen getreten. Es gibt zwar etwas mehr Geld, aber eine wirkliche grundsätzliche Aufwertung hat es nicht gegeben.

Und warum wird eigentlich vorausgesetzt, daß so eine Dienstpflicht in jungen Jahren abzuleisten ist? Hier entscheiden Politiker mal wieder über Dinge, die sie nicht betreffen.

Zeugen Jehovas und die DSGVO

Bei uns zu Hause tauchen die Zeugen Jehovas regelmäßig auf. Ich hatte noch nie mit deren Hausbesuchen Bekanntschaft gemacht, ich hielt das irgendwie immer für eine moderne Legende. Aber meine Frau durfte denen schon ein paar Mal die Tür aufmachen. Neulich kamen statt der zwei Frauen zwei Männer und fragten, ob wir generell keine Besuche von den Missionaren wünschten. Das hat meine Frau so nie gesagt. Wenn ich aber denen begegnet wäre, hätte ich das sicherlich getan, so wie ich das auch immer bei unerwünschten Werbeanrufen tue.

Die beiden Herren bezogen sich auf die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und meinten, wenn wir gar keine Besuche mehr wünschten, dann müssten sie unsere Daten aufnehmen und speichern, und für diese Speicherung benötigen sie nun unsere Zustimmung. Meine Frau hat uns dann doch auf die „schwarze Liste“ setzen lassen. Ist aber schon komisch, daß jemand, mit dem man nichts zu tun haben möchte, Daten über einen speichert. Die datenschutzrechtlich korrekte Vorgehensweise wäre übrigens, vorher zu fragen, ob man Besuche haben möchte und dann diese Daten zu speichern („Opt-In“). Außerdem müssten sich die Zeugen Jehovas datensparsam verhalten. Sie müssten keine Namen aufnehmen, da in unserem Falle (Einfamilienhaus) die Adresse schon ausreicht um den negativen Missionierungswunsch zu speichern.

Dürrefolgen im Garten

Bei uns herrscht eine ziemlich schlimme Dürre. Anfang April gab es noch Schnee, aber seit Mai hat es hier nicht mehr nennenswerte geregnet. Es gab vielleicht 3 Tage mit Niederschlag, aber die ausgebliebenen Regenmengen können diese bei weiten nicht auffangen. Die Natur schaltet auf Notfallprogramm und Bäume werfen die Blätter ab. Die Landwirte müssen noternten. Braun ist die vorherrschende Farbe der Vegetation. Im eigenen Garten kann man ja noch selbst bewässern, aber da ist die Frage, was und wie lange. Die Regentonne gibt schon lange nichts mehr her, daher muss Trinkwasser genommen werden. Dank Sprengwasserzählers ist das Wasser ca. 2/3 günstiger, da die Abwassergebühren für das Gartenwasser entfallen. Aber ist das eigentlich in Ordnung sauberes Trinkwasser für Gartenbewässerung zu benutzen? Immerhin ist es ja eigentlich ein Lebensmittel und selbst für die Klospülung viel zu schade.

Es wurde auch schon berichtet, daß die Wasserversorger an ihre Grenzen geraten. Es sind zwar noch keine Vorräte in Gefahr, aber ist wohl schon schwierig stets den momentanen Bedarf zu fördern und mit genügendem Druck zu transportieren.

Ist es in Ordnung das kostbare Nass zu benutzen, um meine Pflanzen zu retten? Immerhin steckt das jede Menge Geld und noch mehr Arbeit drin. Der Rasen bekommt jetzt nichts mehr ab, der braucht zu viel. Angeblich kommt er von alleine wieder, wenn es wieder feuchter wird. Außerdem ist der ökologische Nutzen des Rasens eher zu vernachlässigen. Sträucher und Büsche bekommen aber was und auch die Bäume. Aber wie lange soll man das noch machen?

Das Böse kommt aus dem Süden

Sommerzeit ist Reisezeit. Und wenn man jetzt so durch Europa fährt, kommen doch Erinnerungen an alte Zeiten wieder auf. Endlich wieder nervige und zeitraubende Grenzkontrollen, allerdings nur wenn man Richtung Norden fährt. In Richtung Süden kommt man meistens so durch. Ob Ungarn, Österreich, Deutschland (Bayern), Dänemark oder Schweden, alle scheinen irgendwie Angst vor dem zu haben, was südlich deren Grenzen ist.

Das Ganze hat nichts mehr mit dem freien Europa zu tun, für das viele Jahrzehnte politisch gekämpft wurde.

Wir bekommen FTTH – später

Der geplante Glasfaserausbau bei uns im Dorf verzögert sich. Nachdem Anfang 2018 die Anschlußquote erreicht wurde und einige Wochen später Auftragsbestätigungen verschickt wurden, passierte eine ganze Zeit nichts, obwohl angekündigt war, dass ein paar Wochen später sich Mitarbeiter des Erdbauers zwecks Vor-Ort-Beschtigung melden sollten. Auch im Baustelleninformationssystem der Gemeinde erschienen zwischenzeitlich Termine für „Verlegung von Glasfaserleitungen“.

Jetzt gab es ein Schreiben des Anbieters, daß sich die ganze Sache verzögert, da man die Baumaßnahmen europaweit ausschreiben müsse. Da scheint irgendjemand gepennt zu haben. Das Ganze Projekt wird vom kreisweiten Ver- und Entsorger geleitet, mit Unterstützung vom Land. Wieso hat da nicht vorher jemand daran gedacht, daß man die Leistungen ausschreiben muss. Ende des Jahres soll das Bauunternehmen ausgewählt worden sein, und dann, ja dann kann es irgendwann mal weitergehen.

Abschiebepolitik geht nach hinten los

Auch viele Politiker in etablierten Parteien, allen voran Horst Seehofer, drängen ja darauf, möglichst viele Schutzsuchende möglichst schnell abzuschieben. Durch die Übernahme von Positionen rechtsradikaler Parteien versucht man wohl Wähler aus dem rechten Rand zu ködern.

Es gibt ja nun diesen schön schwammigen Begriff des „Gefährders“. Und so einen hat man in der Person Sami A., einem ehemaligen Leibwächter des Al-Qaida-Führers Osama Bin Laden, gefunden. Da dachte man sich, den schieben wir mal schnell nach Tunesien ab, das bringt Punkte im braunen Sumpf. Allerdings hat man bei diesem Verfahren einige rechtliche Grundsätze übersehen, mit der Folge, daß Deutschland Sami A. nun wieder die Einreise nach Deutschland ermöglichen muss.

Daß Deutschland nun einen „Gefährder“ wieder aufnehmen muss, kann bei den rechtsradikalen Menschenfeinden niemand verstehen. Daher ist die Empörung umso größer. Dass die Abschiebung aber unrechtmäßig war, weil ein Gerichtsbeschluss missachtet wurde interessiert niemanden in diesem Milieu.

Dieser Zug des Innenministers war ein klares Eigentor. Wie viel Scheiß muß er noch machen, damit er endlich das Amt verliert?

Rückblick Datenschutzgrundverordnung

Nun ist seit über 6 Wochen die Daten die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) in Kraft. Davor war sie wochenlang das Thema Nummer eins und nun ist es erstaunlich still geworden. Die Welt ist nicht untergegangen. Es gab zwar ein paar zweifelhafte Abmahnungen skrupelloser Geschäftemacher. Die große Abmahnwelle ist wohl glücklicherweise ausgeblieben. Erstaunlich wenn für viele Firmen im Vorfeld nicht direkt die DSGVO das Hauptproblem bedeutete, sondern die Gefahr Abmahnopfer zu werden, da die konkrete Umsetzung einige Unklarheiten offen lässt, und windige Anwälte darin eine gute Einnahmequelle sehen könnten. Daran sieht man doch, dass das deutsche Abmahnwesen völlig krank ist.

Aber zurück zum Datenschutz. Ich habe das Gefühl, dass der Datenschutz jetzt noch häufiger als angeblicher Grund vorgeschoben wird, wenn man etwas nicht machen möchte oder nicht kann. „Datenschutz, sie wissen schon“ ist schon so eine Dauerentschuldigung geworden wie das gute alte „Wir stellen gerade auf SAP um“, womit man wochenlange Handlungsunfähigkeit von Unternehmen verbindet. Viele sind davon schon genervt; auch von den ganzen Hinweisen und Meldungen, die man im Internet wegklicken muss. Leider scheint sich kaum einer dafür zu interessieren, was er da eigentlich wegklickt oder besser gesagt bestätigt. Vielleicht wäre es auch mal klug zu hinterfragen, warum eine Nachrichtenseite Informationen über mich an X verschiedene Trackingunternehmen weitergeben muß. Vielleicht sollte man mal das ganze Modell mit der personalisierten Werbung in die Tonne treten. Das würde dem Datenschutz schon gewaltig helfen und die Seiten würden schneller laden, wenn nicht zig externe, teils obskure, Quellen eingebunden werden.

Eine Internetseite sollte überhaupt schlank aufgebaut sein, mit möglichst wenig Drittquellen, dann fällt die Datenschutzerklärung auch gleich mal wesentlich kürzer aus. Wenn man zu zu vielen Bestätigungklicks gezwungen wird, sollte man den Websitebetreiber mal darauf hinweisen, dass er doch mal lieber die Website datensparsamer umbauen sollte.

Erstaunlicherweise habe ich in den letzten Wochen wenig von den „Daten-sind-das-neue-Öl“-Rufern gehört. Müssten die sich nicht mal langsam Gedanken über ein neues Geschäftsmodell machen?

Menschlichkeit

Wann ist es eigentlich passiert, das öffentlich darüber diskutiert werden darf, ob man absichtlich Menschen sterben lassen darf? Wo sind Jahrhunderte voller Aufklärung und Bildung hin? Wo ist der Humanismus, wo die christlichen Werte, die doch gerade die Rechtsradikalen in Gefahr sehen? Warum muss sich ein Lebensretter vor Gericht verantworten, weil er Menschenleben gerettet und sich an internationales (See-)Recht gehalten hat? Warum fiebern wir mit, wenn eine Jugendfußballmannschaft in Thailand in einer Höhle festsitzt, während wir zur gleichen Zeit wir wissentlich Menschen im Mittelmeer ertrinken lassen?

Edel sei der Mensch,
hilfreich und gut!
Denn das allein
unterscheidet ihn
von allen Wesen,
die wir kennen!

Johann Wolfgang von Goethe, 1783

 

Nicht der AfD in den Arsch kriechen

Die CSU war schon schlimm, aber jetzt wird sie noch schlimmer. Sie übernimmt die Forderungen der rechtsextremen AfD praktisch eins zu eins.

Wir haben in Deutschland ein Problem mit Rechtsradikalismus, mit Fremdenhass, mit Unmenschlichkeit und Intoleranz. Aus dem rechten Lager werden Lügen und Ängste verbreitet. Darauf bauen die politischen Parolen der Rechtsradikalen. Die ehemaligen Volksparteien demontieren sich seit Jahren selbst. Die AfD ist in Umfragen teilweise sogar schon die zweitstärkste Kraft. Das ist mehr als beängstigend. Aber man kann dieser Gefahr nicht entgegenstehen, in dem man die Positionen der Rechtsradikalen übernimmt. Die Politiker sagen dann, man würde die Ängste oder Sorgen der Bürger ernst nehmen. Man sollte vielleicht lieber den Bürger die Ängste nehmen, die ihnen AfD, Bild-„Zeitung“ und andere rechte Hetzer einreden.

Warum sollte es überhaupt besser sein, wenn ich eine CSU mit menschenverachtendem Wahlprogramm wähle, als eine AfD mit genauso menschenverachtendem Programm? Die AfD-Wähler bleiben doch lieber bei ihrem „Original“ und die CSU verprellt dafür die letzten Wähler mit gesundem Menschenverstand. Die CSU ist entgegen ihrem Namen weder christlich noch sozial.

Ich weiß gerade überhaupt nicht, wie sich die politische Lage in Deutschland normalisieren könnte. Die CDU und CSU müssten sich trennen. Diese Konstellation hat schon immer zu einem konservativ-bayerischen Übergewicht in der Bundespolitik geführt. Je nach Situation hat sich die CSU als bayerische CDU, mal als separate Partei dargestellt. Die SPD braucht dringend einen Neustart. Linke Themen standen schon lange nicht mehr im Fokus, stattdessen hatte man das Gefühl es ginge viel mehr um Postengeschachere mittelmäßiger Politiker. Auch die Grünen verlieren langsam ihre Grundsätze aus dem Blick. Die FDP sieht sich selbst nicht mehr als Freiheits- sondern nur noch als Volldampf-Wirtschafts-Partei. Die Linke leistet zwar gute Oppositionsarbeit und hat tatsächlich noch den Bürger im Blick, hat sich aber durch ihre DDR-Vergangenheit disqualifiziert.

Ich wünschte, die Piratenpartei würde wieder auf dem politischen Parkett mitmischen, ohne von den Medien zerlegt zu werden.

Facebook

tldr: Ich mag kein Facebook

Ich bin und war nie bei Facebook (FB) angemeldet. Aber trotzdem führt Facebook über mich ein sogenanntes Schattenprofil. Die haben meine E-Mail-Adresse und wissen mit wem ich befreundet bin. Wie sie an die Daten kommen? Schon länger gibt es bei FB die Möglichkeit seine E-Mail-Adressbücher hochzuladen; ich glaube diese Funktion nennt sich „Freundefinder“. Nahezu jeder Messenger hat auch diese unangenehme Eigenschaft. Die Betreiber berufen sich dann immer auf den Nutzer, der in AGB bestätigt hat, dass er die Erlaubnis eines Jeden hat, die Kontaktdaten weiterzuleiten. Tatsächlich dürfte das in mindestens 99,9 % der Fälle nicht stimmen. Mich hat noch nie jemand nach einer Zustimmung gefragt.

Irgendwann bekam ich dann mal eine E-Mail von FB, daß sich jetzt Person A bei Facebook angemeldet hat und mich einlädt auch dort Mitglied zu werden. Und dann stand da noch, daß ich vielleicht auch die Personen B und C kenne. Die seien ebenfalls bei FB. Alle drei kannten mich, sich aber nicht untereinander. Da war klar, daß mehrere Leute ungefragt meine Kontaktadresse an die Datenkrake weitergeleitet haben und FB hat einen Knoten im Netz, von einem User, der nicht registriert ist. Dort zu widersprechen halte ich nicht für aussichtsreich, da ich sicherlich zur Überprüfung meiner Legitimation noch mehr Daten von mir Preis geben muß. Ich glaube nicht daran, daß FB überhaupt irgend etwas löscht, auch wenn sie dazu verpflichtet wären. Diesen Internet-Klitschen traue ich keinen Millimeter.

Ich finde es auch bedenklich, daß FB in unterentwickelten Länder der Bevölkerung kostenlos/preiswert einen Netzzugang anbieten will. Dieser Zugang bezieht sich allerdings nicht auf das Internet, sondern nur auch FB-Inhalte. Mitte/Ende der Neunziger hatten wir schon mal die Situation mit eingeschränkten Diensten. Das war die große Zeit der Onlinedienste. Unternehmen wie Compuserve, AOL oder T-Online waren damals diejenigen, die den Leuten einfach einen Online-Zugang anbieten wollten. Das hat auch zeitweise geklappt. Die Online-Dienste waren ihre eigene Welt und der Zugangsanbieter hatte gleichzeitig die Kontrolle über die Inhalte. Irgendwann begriffen die Leute aber, daß es „da draußen“ noch viel mehr gibt. „Da draußen“ war das richtige Internet. Die User wollten dann auch ins Internet gehen und so schufen die Onlinedienste Tunnel, um das ganze Internet zu erreichen. Dieser Schritt läutete allerdings auch das Ende der Online-Dienste an, da kaum noch Leute die Inhalte des Dienstes abgerufen haben und sie nur noch reiner Zugangsanbieter waren. Andere Anbieter waren auch diesem Gebiet aber deutlich preisgünstiger. So daß AOL und Compuserve irgendwie in der Bedeutungslosigkeit verschwanden. Einzig T-Online konnte sich noch etwas halten, dank des Quasi-Monopols und der Tatsache, daß jeder Telefon-Kunde, ob er nun wollte oder nicht, ein T-Online-Account bekam; sogar wenn man diesem explizit widersprach.

Zurück zu Facebook: Ich kann es auch absolut nicht verstehen, wenn Unternehmen nicht ihre eigene Homepage betreiben, sondern nur eine FB-Seite. Eine eigene Homepage kostet bei vielen Providern und wenige Euro im Monat, inklusive eigener Domain und E-Mail-Adressen. Die Inhalte kann man sich auch recht schnell zusammenklicken. Eigentlich jeder große Anbieter hat so einen Baukasten. Und vor allem finde ich es mehr als ironisch, wenn Unternehmen ihre Homepage wegen der DSGVO schliessen und dann zu Facebook gehen. Wenn denen die DSGVO zu kompliziert ist, wie können sie dann die Nutzungsbedingungen von Facebook verstehen? Die sollen auch nicht denken, daß ja mit FB ein großer Konzern dahintersteht, der bestimmt alles richtig macht und die Nutzer beschützt. FB interessiert sich doch nicht für den einzelnen Nutzer. Denen ist die Dönerbude oder die Änderungsschneiderei im Zweifelsfall so egal.

Ich weiß auch nicht, was man mit solchen Unternehmen macht. Soll man ihnen die Alternativen aufzeigen oder sie gleich boykottieren, weil sie Kunden und Interessenten zu Nutzung dieser dieser Datenkrake zwingen?