2 Tipps zur Mobilen Datensicherheit

Viele Leute freuen sich, wenn sie Ihr mobiles Endgerät in der Öffentlichkeit aufladen und per WLAN nutzen können. Grundsätzlich sollte man gegenüber fremden Infrastrukturen misstrauisch sein. In öffentlichen WLANs können die Daten von Unbekannten mitgelesen werden und ein Gerät per USB anzuschließen kann unbegrenzten Zugriff Dritter auf dieses Gerät ermöglichen. Dazu reicht es schon, nur ein fremdes Kabel anzustöpseln

Dabei gibt es zwei einfache, aber wirkungsvolle Lösungen.

  • Das Laden sollte nie direkt über einen angebotenen USB-Port gehen. Man sollte sich einfach eine Powerbank zulegen, diese laden und dann damit den Handyakku speisen. Zur Sicherheit zeitversetzt, also nicht direkt, wenn die Powerbank geladen wird. Man kann nie sicher sein, ob Steuersignale nicht irgendwie durchgeschleift werden.
  • Öffentliche WLANs sollte man nur über ein VPN nutzen. Dabei baut man einen stark verschlüsselten Tunnel zwischen Mobiltelefon und einem bestimmten Endpunkt auf, durch die die gesamten Kommunikation läuft. Wird der WLAN-Traffic abgehört, kann niemand mit den Daten etwas anfangen. Viele Router bieten die Möglichkeit, sie als VPN-Endpunkt zu nutzen (Anleitung für Fritz-Boxen). Einen Dienst wie my-fritz, der in der Anleitung erwähnt wird kann, muß man aber nicht, nutzen. Eine Alternative wäre etwa ein anderer DYNDNS-Dienst oder die eigene Domain.

Chaos durch Brexit

Im Vereinigten Königreich scheinen ein paar Wochen vor dem geplanten Austritt aus der EU politisches Chaos zu herrschen. Es zeichnet sich immer mehr ab, das der Brexit in einem Desaster endet. Die von den Austrittsbefürwortern erhofften Verbesserungen scheinen nicht einzutreten, so dass mittlerweile ein Großteil der Bevölkerung wieder gegen den Ausstieg sind.

Und weil das dort ja „so super“ läuft, dachte sich die AfD, sie kann doch mal auf eine ihrer früheren Themen konzentrieren, aus einer Zeit als der Hass gegen Fremde und Andersgläubige noch nicht die zentrale Rolle spielte: Einem Ausstieg Deutschlands aus der Europäischen Union.

Können sie von mir aus machen. Ich hoffe damit katapultieren sie sich wieder dorthin, wo sie hin gehören, ins politische Abseits.

Echtzeit-Überweisung – Sparkasse mal wieder…

Seit ein paar Monaten gibt es neben der normalen Überweisung, die dank SEPA-Richtlinien ja spätestens am nächsten Banktag beim Empfänger eingehen müssen, auch sogenannte Instant-Payments. Damit sollen Geldbeträge tatsächlich innerhalb von Sekunden (!) beim Zahlungsempfänger ankommen. – Wahnsinn, was heute alles möglich ist…

Doch die Geldinstitute wollen anscheinend nicht so neumodisches Zeug, deswegen tun sie das was sie am besten können: hohe Gebühren kassieren; teilweise 50 Cent pro Überweisung. Kein Wunder wenn sich das nicht durchsetzt und Deutschland mal wieder den Anschluss verliert.

Ich habe letztens eine Überweisung getätigt und war neugierig, wie „meine“ Sparkasse das handhabt.

Die Warnung „Bitte informieren Sie sich bezüglich evtl. anfallender Entgelte…“ lässt mich Schlimmes ahnen. Das klingt so wie „Wir haben sie doch gewarnt!“. Ich versuchte nun herauszubekommen, welche Gebühren nun tatsächlich auf mich zu kämen. Meine Bank ist nicht gerade die günstigste. Sie hat zwar eine ganze Zeit mit einem kostenlosen Girokonto geworben, vor allem als im Umland andere Sparkassen Gebühren für die Kontoführung nahmen; dann aber ganz schnell die Werbekampagne eingestampft und selbst kassiert.

Schwach ist ja auch jeden Fall, dass in dem Infofeld kein Link zu dem Preisverzeichnis vorhanden war. Eigentlich auch eher ein schlechtes Zeichen. Im Kundenbereich habe ich keine personalisierte Preisliste gefunden, nur durch Suche in der normalen Webpräsenz; dann muss man nur noch wissen, welchen Namen das aktuelle Kontomodell hat.

Und dann war ich wirklich erstaunt:

Die Echtzeit-Überweisungen kosten NICHTS extra!

Warum schreibt die Sparkasse das nicht gleich dran und bewirbt den Service? Die wissen doch welches Kontomodell ich habe und wie die Gebühren sind. – Das ist soooo schwach.

Allerdings habe ich die Befürchtung, daß die Sparkasse, still und heimlich doch extra kassiert, wenn der Dienst erst einmal angenommen wurde. Eigentlich schade, wenn man so negativ denkt. Aber wenn man in der Vergangenheit entsprechende schlechte Erfahrungen gemacht hat, ist das Vertrauen verspielt.