Wir bekommen Glasfaser – Stand 11/18

Der tatsächlich Glasfaserausbau zieht sich immer noch hin.

Vor einem Jahr startete bei uns die Vermarktungsphase. Das die Quote nicht überall erreicht wurde, hat man den Aktionszeitraum bis Februar 2018 verlängert. Die Quote wurde erreicht, man verschickte Auftragsbestätigungen und kündigte an, daß man sich bald mit einem Tiefbauer vor Ort die Hausanschlüsse ansehen wolle. Dann kam – nichts. Erst nach langem Warten hat der Anbieter sich gemeldet und Verzögerungen angekündigt, die auf die europaweite Ausschreibung zurückzuführen sind.

Neulich gab es dann eine Dorfschaftsversammlung, bei der Bürgermeister berichtet hat. Die Ausschreibung wurde wohl gut angenommen und es liegen mehrere brauchbare Angebote vor. Das ist wohl mancherorts ein Problem, daß entweder gar keine Angebote abgegeben werden oder solche schlechten, die völlig unrealistisch sind. Ende 2018/Anfang 2019 sollen dann die Bauarbeiten starten. Man hofft Mitte 2019 in unserem Gebiet fertig zu sein, wobei aber einzelne Anschlüsse eventuell noch nicht realisiert wurden. Ich finde das erstaunlich gleichzeitig hält man seitens des kommunalen Ver-/Entsorgers, der hier federführend ist, immer noch das geplante Ziel hoch, daß bis Ende 2019 sämtliche Haushalte im gesamten Kreisgebiet einen Glasfaseranschluß haben werden. In manchen Gemeinden soll die Vermarktungsphase planmä0ig aber erst Mitte 2019 starten. – Wie man das schaffen will, kann ich nicht nachvollziehen.

Insgesamt war der ganze Ablauf bisher nicht optimal. Die Informationspolitik war mehr als schlecht. Angekündigte Rundschreiben wurden nicht verschickt, Erfolg der Vermarktungsaktion wurde lange nicht veröffentlicht und dann passierte monatelang gar nichts. Da gibt es eindeutig Verbesserungspotential.

Maaßen plädiert auf „Nicht zurechnungsfähig“

In manchen Geschichten oder Filmen gibt es immer wieder die Situation, in der sich ein Täter von seiner offensichtlichen Schuld freisprechen will, in dem sich darauf beruft, nicht zurechnungsfähig zu sein. Oft spielt dann der Täter einen totalen Irren, macht verrückte Sachen und redet völligen Blödsinn.

An diesen Punkt ist Hans-Georg-Maaßen wohl nun angelangt. Er spricht von einer Verschwörung und daß ihm „linksradikale Kräfte aus der SPD“ benutzt haben, um einen einen Bruch der großen Koalition herbeizuführen. Wenn man solche wirren Aussagen hört, muß man gleich doppelt froh sein, daß dieser Mann nun nicht mehr der oberste „Verfassungsschützer“ ist.

Maaßen kann sich nun, laut eigener Aussage, einen Wechsel in die Politik vorstellen. Vielleicht haben seine Freunde in der AfD ja schon einen Mitgliedsantrag vorbereitet.

Wortwahl bei Anschlägen

Vor ein paar Tagen gab in Pittsburgh (USA) einen Anschlag auf eine Synagoge, bei der elf Menschen getötet wurden. Was mir aufgefallen ist, ist wie berichtet wurde. Zur Beschreibung werden Begriffe wie „Schiesserei“, „Attentat“ oder „Massaker“ verwendet. Ganz ganz selten wurde von einem Terrorangriff gesprochen. Der Täter ist ein rechtsradikaler Amerikaner.

Hätte sich der Täter irgendwie zum Islam bekannt, wäre das Wort „Terroranschlag“ sicherlich viel häufiger gefallen.

Wie gut, daß es nur patriotischer Waffennarr war.